Kategorie: Erfolgsbrief

Bist du fokussiert?

Hast du schon einmal Holz gespalten? Nehmen wir an, du nimmst anstatt einem scharfen Beil einen Hammer. Was geschieht, wenn du mit dem Hammer auf das Holzstück schlägst – und das auch noch mit der breiteren Seite? Sehr wahrscheinlich wirst du es nicht schaffen, das Holz zu spalten. Du kannst eher davon ausgehen, dass du nach dem Experiment Schmerzen in deinen Händen und gegebenenfalls einen zerbrochenen Hammerstiel hast.

Schein und Sein unterscheiden

Ich arbeite in einer spannenden Branche – aber in einer mit vielen Schaumschlägern. In den Bereichen Unternehmensstrategie, Sichtbarkeit beziehungsweise Werbung sowie Persönlichkeitsentwicklung tummeln sich viele Gestalten. Vom Experten bis zur Luftpumpe gibt es alles. Und oft ist es schwer, die einen von den anderen zu unterschieden. Trotzdem kann genau diese Unterscheidung extrem wichtig für dich sein, da du viel Zeit und Geld verlieren kannst, wenn du dich von einer Niete unterstützen lässt.

Im Internet automatisch Kunden und Mitarbeiter gewinnen

Wenn du dich ab und zu auf Social Media bewegst, ist dir in letzter Zeit ziemlich sicher die ein oder andere Kampagne zur Personalgewinnung begegnet. Oft handelt es sich hierbei um Videos, mit welchen potenzielle Bewerber angesprochen werden sollen. Klickst du auf den Link, wirst du nicht auf die Firmenwebseite, sondern auf eine Landingpage weitergeleitet. Dort findest du weitere Infos zum Job, kannst einige Fragen beantworten und dort dich direkt bewerben. Bei solchen Kampagnen handelt es sich um sogenannte «Funnels» oder «Trichterkampagnen».

Sichtbarkeit ist eine Entscheidung

TV-Stars, Schauspieler, Musiker und Politiker haben etwas gemeinsam: Alle stehen im Mittelpunkt! Meistens wollen sie entweder die Aufmerksamkeit oder sie sind sich zumindest dessen bewusst, dass ihre Berufswahl viel Sichtbarkeit nach sich zieht. Anders ist es zum Beispiel bei vielen Sportlern, die grössere Erfolge erreichen: Ihre Medaillen ziehen plötzlich Sichtbarkeit nach sich – beispielsweise durch Berichte in den Medien.

Kaufe keine Fälschungen

«Rolex» ist die wahrscheinlich bekannteste Marke für Luxusuhren weltweit. Wer sich ein Exemplar kauft, kann davon ausgehen, dass viele Menschen wissen, dass hier Kaufkraft vorhanden ist. Und was ist, wenn du dir eine Fälschung kaufst? Dann bewegst du dich im Bereich der Schizophrenie. Warum? Auch du kannst dir eine echte Rolex kaufen, um anzugeben oder – beispielsweise, wenn du sie deinem Partner schenkst – um dir immer wieder selbst vor Augen zu führen, wie erfolgreich du bist.

Freunde bringen keinen Umsatz

«Was ist denn das für ein Werbemensch? Seine Beiträge auf Facebook haben nur wenige Likes! Und auch Follower hat er nur wenige.» Das wurde ein Kunde von mir von seiner Admin-Mitarbeiterin gefragt – mit dem «Werbemensch» meinte sie mich. Nun – was ist da dran? Ich finde, das folgende Zitat von Andreas Baulig spiegelt meine Einstellung zu diesem Thema recht gut wider: «Make money, not friends!»

Werbung trotz guter Auftragslage

Hast du genug Aufträge? Wenn ja, geht es dir so wie vielen anderen zurzeit. Viele Unternehmen und Branchen haben – trotz oder aufgrund von pandemischer Situation und Krieg – volle Auftragsbücher. Insbesondere vielen Handwerker und Dienstleistern fehlt es eher an genug Mitarbeitenden als an Kunden. Wenn du in dieser Situation bist, könntest du sagen: «Bei mir läuft es so gut – ich brauche keine Werbung.»

jetzt und sofort

«Schnell reich werden ohne Startkapital.» «Die besten Tipps für mehr Umsatz in kurzer Zeit.» «Sofort mehr Kunden gewinnen im Internet.» Wie lange ist es her, seit du einer solchen oder ähnlichen Werbung begegnet bist? Bei mir flattern diese reisserischen Botschaften nahezu dauernd auf irgendwelchen Kanälen rein. Was ist das Problem an den Aussagen? Reich werden ist möglich. Ob es ein erstrebenswertes Ziel ist, ist eine andere Frage.

Zu viel Sichtbarkeit

Hat es dich schon mal genervt, dass dir eine Person immer wieder begegnet? Ich meine nicht in echt, sondern in der Werbung, auf Social Media oder in deinem Posteingang. Ja? Das kann folgende Gründe haben: «Sichtbarkeit» kann beispielsweise dann negativ behaftet sein, wenn dir eine Person nicht sympathisch ist. Oder das Bild oder die Botschaft ist wiederholend – und langweilig. Auch ein Grund kann sein, dass dich die Person, das Unternehmen oder das Thema schlicht nicht interessieren.

Gendern stört

Was sind «Anlegende»? Vielleicht sprechen wir von Menschen, die Geld anlegen wollen. Vielleicht sind es aber auch Schiffe, die anlegen. Oder sind vielleicht «Anleger» gemeint? Noch eine Frage: Was sind «Fahrende»? Sprechen wir von Fahrern eines Fahrzeuges oder vielleicht doch von Menschen, die ein mobiles Heim einem Haus vorziehen? Worauf will ich hinaus? Du hast es erraten. Es geht ums Gendern. Das Problem des Genderns ist: Es lenkt ab und verfälscht den Inhalt. Das Wort «Anleger» ist, in Bezug auf Geld, genau definiert. Das Wort «Fahrer», in Bezug auf ein Auto, auch. Und beide haben nichts mit dem Geschlecht zu tun.
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