Kategorie: Erfolgsbrief

Was ist besser: Schnell oder lang?

«Hast du mir einen Quickwin für mehr Sichtbarkeit und schnelle Kundengewinnung?», wurde ich kürzlich nach einem Vortrag gefragt. Meine Antwort: «Ich habe keine Quickwins. Was ich dir aber bieten kann, ist eine erprobte Strategie.» Worauf will ich hinaus? Wir leben in einer schnellen Zeit. Das ist mir klar. Ich selber komme auch gerne zügig voran. Es gibt aber Themen, da gibt es keine schnellen Lösungen aus der Trickkiste.

Gehen wir zusammen rollerbladen?

Wie viele Post-its hast du heute benutzt? Und wie sieht es mit den Tempos aus? Sorry, aber sehr wahrscheinlich waren es keine Post-its, sondern Klebenotizen. Und geschnäuzt hast du unter Umständen auch nicht in ein Tempo, sondern du hast ein Papiertaschentuch benutzt. Und die im Betreff angesprochene Sportart heisst auch nicht Rollerbladen, sondern Inlineskaten.

Kundenbedürfnis oder nicht: PET-Recycling

Wie lange sammelst du schon PET-Flaschen? Beziehungsweise wie viele PET-Flaschen trennst du vom normalen Haushaltsabfall und wie lange tust du das schon? Wusstest du, dass bis vor wenigen Jahren der grösste Teil aller gesammelten PET-Flaschen verbrannt oder nach Asien exportiert wurde? Was heisst das konkret? Wir alle sammeln seit vielen Jahren PET im Glauben, sie einem Recylingprozess zuzuführen. Konkret gehen wir sogar davon aus, dass aus den Flaschen wieder Flaschen oder ähnliche Verpackungen entstehen. Tatsache ist aber, dass über viele Jahre in der Schweiz PET verbrannt wurde.

Mehr Werbung ist nicht die Lösung

Was sagt der Volksmund, wenn sich ein Produkt schlecht verkauft oder ein Unternehmen Pleite gegangen ist? «Es wurde zu wenig Werbung gemacht.» Wenn das so stimmen würde, wäre ein Unternehmen umso erfolgreicher, umso mehr Werbung es macht. Das stimmt aber auch nicht. Was will ich damit sagen?

Was hast du?

Normalerweise spielen sich um diese Jahreszeit vor meinem Büro Szenen wie folgt oder ähnlich ab – jedenfalls wenn es nicht in Strömen regnet: Autos mit einem Kennzeichen eines kleinen Schweizer Kantons in der Zentralschweiz biegen auf den Parkplatz ab und parkieren. Begleitet von staunenden Ohs und Ahs schiessen Menschen, die auf den ersten Blick im asiatischen Raum zuhause sind, jede Menge Fotos – die meisten von sich selber.

Corona ist (k)eine AHV-Grippe

Letzten Samstag um 07.30 Uhr vor einer Filiale des grössten Schweizer Detailhändlers der Schweiz. Bereits eine halbe Stunde vor Ladenöffnung bildet sich eine lange Schlange – nicht vor dem Eingang, sondern auf der Strasse, vor dem Parkplatz. Noch mehr Menschen warten vor der Türe auf Einlass. Auffällig: Geschätzte 80 Prozent der Wartenden sind im Rentenalter, viele sogar geschätzt über 70 Jahre alt. Was ist das Problem daran? Ältere Menschen gehören zur Risikozielgruppe des Virus COVID-19.

Ich kenne als einziger die Wahrheit

Es gibt bestimmte Faktoren, die einen grossen Einfluss auf den Erfolg eines mittelständischen Unternehmens haben. Wer sagt das? Ich. Seit 2004 habe ich als Fachdozent über 1800 Studenten zu einem Abschluss in den Bereichen Marketing und Unternehmensführung begleitet. Eine Vielzahl von Unternehmern und Führungspersonen mit zwischen 3 und rund 80 Mitarbeitern vertrauen auf mein Coaching.

Gläserne Unternehmen

«Wo Rauch ist, ist auch irgendwo Feuer.» Das sagt der Volksmund. Und meistens zeigt sich dies auch in der Realität: An vielen Gerüchten ist etwas dran. Schlechte Schlagzeilen und negative Empfehlungen kommen selten aus dem Nichts. Vor zehn oder mehr Jahren war es noch oft möglich, negative Dinge mit geschickter PR zu vertuschen.

Bist du gut oder nur gut vernetzt?

Wer gut ist, braucht kein Netzwerk. Was steckt hinter dieser Aussage? Die Frage ist, wie du zu deinen Kunden kommst. Nehmen wir zwei Extrembeispiele: Unternehmen A stellt sich gut auf, spezialisiert sich, investiert in Fachkräfte und Technologie. Und Unternehmen A betreibt gutes Marketing. Die Firma und deren Produkte werden gefunden, sind gut und machen die Kunden glücklich. Und was macht Unternehmen B?

Ehrliche Überzeugung

Zahnärzte haben die schlimmsten Zähne und Automechaniker die schlimmsten Autos. Das sagt jedenfalls der Volksmund. Stimmt das wirklich? Nehmen wir mal an, du willst bei einem Immobilienmakler ein Haus kaufen. Zufällig findest du heraus, dass er privat zur Miete wohnt. Oder du besuchst ein Autohaus mit der Idee, einen schönen Mercedes Probe zu fahren.
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