Kategorie: KMU-Marketing

Im Internet automatisch Kunden und Mitarbeiter gewinnen

Wenn du dich ab und zu auf Social Media bewegst, ist dir in letzter Zeit ziemlich sicher die ein oder andere Kampagne zur Personalgewinnung begegnet. Oft handelt es sich hierbei um Videos, mit welchen potenzielle Bewerber angesprochen werden sollen. Klickst du auf den Link, wirst du nicht auf die Firmenwebseite, sondern auf eine Landingpage weitergeleitet. Dort findest du weitere Infos zum Job, kannst einige Fragen beantworten und dort dich direkt bewerben. Bei solchen Kampagnen handelt es sich um sogenannte «Funnels» oder «Trichterkampagnen».

Sichtbarkeit ist eine Entscheidung

TV-Stars, Schauspieler, Musiker und Politiker haben etwas gemeinsam: Alle stehen im Mittelpunkt! Meistens wollen sie entweder die Aufmerksamkeit oder sie sind sich zumindest dessen bewusst, dass ihre Berufswahl viel Sichtbarkeit nach sich zieht. Anders ist es zum Beispiel bei vielen Sportlern, die grössere Erfolge erreichen: Ihre Medaillen ziehen plötzlich Sichtbarkeit nach sich – beispielsweise durch Berichte in den Medien.

Ich eröffne eine Bar am Strand

«Ich eröffne eine Bar am Strand auf Hawaii.» Keine Angst, das sind nicht meine Worte. Ich habe ja schon den schönsten Job der Welt! Es ist eine Aussage, die ich oft höre. Offensichtlich träumen viele davon. Vielleicht soll es keine Bar sein, sondern ein Restaurant – oder ein (Hunde-)Hotel oder eine Pension. Und vielleicht ist es nicht auf Hawaii, sondern sonst irgendwo weit weg (am Meer).

Kaufe keine Fälschungen

«Rolex» ist die wahrscheinlich bekannteste Marke für Luxusuhren weltweit. Wer sich ein Exemplar kauft, kann davon ausgehen, dass viele Menschen wissen, dass hier Kaufkraft vorhanden ist. Und was ist, wenn du dir eine Fälschung kaufst? Dann bewegst du dich im Bereich der Schizophrenie. Warum? Auch du kannst dir eine echte Rolex kaufen, um anzugeben oder – beispielsweise, wenn du sie deinem Partner schenkst – um dir immer wieder selbst vor Augen zu führen, wie erfolgreich du bist.

Freunde bringen keinen Umsatz

«Was ist denn das für ein Werbemensch? Seine Beiträge auf Facebook haben nur wenige Likes! Und auch Follower hat er nur wenige.» Das wurde ein Kunde von mir von seiner Admin-Mitarbeiterin gefragt – mit dem «Werbemensch» meinte sie mich. Nun – was ist da dran? Ich finde, das folgende Zitat von Andreas Baulig spiegelt meine Einstellung zu diesem Thema recht gut wider: «Make money, not friends!»

Werbung trotz guter Auftragslage

Hast du genug Aufträge? Wenn ja, geht es dir so wie vielen anderen zurzeit. Viele Unternehmen und Branchen haben – trotz oder aufgrund von pandemischer Situation und Krieg – volle Auftragsbücher. Insbesondere vielen Handwerker und Dienstleistern fehlt es eher an genug Mitarbeitenden als an Kunden. Wenn du in dieser Situation bist, könntest du sagen: «Bei mir läuft es so gut – ich brauche keine Werbung.»

Kommunikationsziele

Im Jahr 1886 erfand der Arzt und Apotheker John Pemberton einen Sirup, der gegen Müdigkeit und Kopfschmerzen helfen sollte. Die Medizin wirkte gut. Aber dann stellte sich heraus, dass sie auch als Erfrischungsgetränk prima schmeckt. Wenige Jahre später begann der Siegeszug von Coca-Cola um die ganze Welt. «Coca-Cola ist, nach «okay», das zweitbekannteste Wort der Welt», sagt Konzernarchivar Philip Mooney. Seine Aussage stützt er auf mehreren Studien.

Produzieren oder verwalten?

27 % der Schweizer Beschäftigten arbeiten beim Staat oder bei einem staatsnahen Betrieb, wie zum Beispiel bei einem öffentlichen Spital, der Post, den SBB, der Swisscom, einer Kantonalbank, Pro Helvetia, Bedag Informatik oder der Messe Basel. Das sind 50 % mehr als vor zwanzig Jahren. Der Anteil der Beschäftigten in der Industrie und im verarbeitenden Gewerbe sank derweil von 21 auf 13 %. Ich finde diese Tendenz grundsätzlich problematisch – aber darauf will ich heute nicht eingehen. Worauf denn sonst?

Glaubwürdigkeit aus guten Gründen

Glaubwürdigkeit kann ein entscheidender Faktor im Business sein. Das weisst du (spätestens seit meinem letzten Artikel zum Thema). Aber wie macht man sich unglaubwürdig? Spontan würdest du vielleicht sagen: Unglaubwürdig ist ein Mensch, der oft gelogen hat. Das ist grundsätzlich richtig. Aber im Business spielen viele weitere Faktoren eine Rolle – auch weil es schwierig ist, herauszufinden, wie oft jemand in der Vergangenheit nicht die Wahrheit gesagt hat. 

Bist du glaubwürdig?

Nur wer glaubwürdig ist, verkauft. Stimmt das (immer)? Insbesondere dann, wenn du etwas zum ersten Mal kaufst und dich vor dem Kauf beraten lässt, hat die Glaubwürdigkeit des Anbieters einen grossen Einfluss auf deinen Kauf. Ebenfalls fällt die Glaubwürdigkeit ins Gewicht, wenn du dir – das kann vor oder nach dem Kauf sein - auf der Webseite Informationen über das Unternehmen oder die Person einholst. Worum geht es mir in diesem Text? «Glaubwürdigkeit ist das Mass der Bereitschaft des Adressaten, die Aussage einer anderen Person als gültig zu akzeptieren.
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