Kategorie: Erfolgsbrief

Spurt oder Marathon?

Kannst du dich noch erinnern, wann du deine letzte neue Webseite erstellt hast? Ja? Beziehungsweise wann hat dein Unternehmen zum letzten Mal eine neue Präsenz im Web aufgeschaltet? War mit dem Abschluss dieses Projektes die eigentliche Arbeit abgeschlossen oder hat sie damit erst angefangen?

Lebst du von oder für etwas?

Fällt es dir leicht, einen Text zu schreiben? Ich meine, einen nützlichen und informativen Text für deinen Kunden? Oder leidest du an einer Schreibblockade? Und wie sieht es mit einer Werbebotschaft – beispielsweise einem Beitrag für deine Facebookseite – aus? Macht es dir Angst, wenn du einen Vortrag über deine geschäftliche Tätigkeit halten müsstest? Worauf will ich hinaus? Schreibblockaden oder Angst, einen Vortrag zu halten, ist ein Zeichen dafür, dass du deine Berufung noch nicht gefunden hast oder noch nicht davon lebst. Was ist eine Berufung?

Ecken und Kanten

Wie ist dein Profil – geschliffen oder kantig? Jetzt fragst du dich vielleicht: Welches Profil? Sprechen wir von einem Gesicht, einem Lebenslauf oder von etwas ganz anderem? Das Interessante ist, dass all diese Dinge oft zusammenhängen. Worauf will ich hinaus? Ein Profil ohne Ecken und Kanten hat durchaus Vorteile: Eine geschliffene Form eckt weniger an und leistet weniger Widerstand. Das kann bei Fischen im Wasser durchaus ein Vorteil sein. Aber nicht einmal im Business ist es nur von Vorteil, wenn du mit zu viel Reibung unterwegs bist.

Personen als Marke

Nehmen wir an, du gründest ein (weiteres) Unternehmen. Wie nennst du es? Grundsätzlich gibt es immer drei Möglichkeiten: Fantasie-, Sach- oder Personenmarke. Ich habe alle drei selbst ausprobiert und auch alle Varianten mehrmals bei Kunden angetroffen. Welches ist die beste Variante für eine neue Marke? Fantasiemarken sind grundsätzlich am schwierigsten aufzubauen. Warum? Du musst nicht nur den Bekanntheitsgrad von null aufbauen, sondern deiner Zielgruppe auch noch erklären, was die Marke ist oder macht.

Kompetenz sichtbar machen

«Wir sind besser als unsere Mitbewerber!» Diese Aussage höre ich immer wieder von Unternehmern. In gefühlt jeder meiner bisher rund 170 Analysen sagt man mir: «Bezüglich Kompetenz sind wir in unserem Bereich deutlich besser als die Konkurrenz.» So seien beispielsweise die eigenen Mitarbeiter erfahrener oder besser ausgebildet, die Technologien und Materialien besser, die Vorgehensweise professioneller und so weiter. Ich frage dann immer zurück: «Aber wissen das auch Ihre potentiellen Kunden?».  

Mut zur Sichtbarkeit

Am 11.11.2006 wurde ich Opfer eines bewaffneten Raubüberfalles mit Körperverletzung. Auf dem Nachhauseweg von einer Veranstaltung wurde ich von einem Serientäter abgepasst. Er hatte es auf das Bargeld abgesehen, welches ich an mir trug, weil es nicht möglich war, es nachts zur Bank zu bringen. Rechtlich wurde das Verbrechen aufgeklärt, der Täter verurteilt. Die psychologischen Folgen haben mich jedoch lange begleitet, ganz selten habe ich sogar noch heute einen Flashback.

Warum ist wichtiger als Wie

Wann hast du dir zum letzten Mal über das «Warum» Gedanken gemacht? Konkret meine ich, also warum du etwas machst. Warum arbeitest du – und warum dort? Warum bist du noch nicht selbstständig? Warum bist du verheiratet und hast Kinder – oder warum nicht? Die Frage nach dem «Warum» hängt immer mit Entscheidungen zusammen. Du hast dich entschieden, einen Weg zu gehen – oder eine Veränderung nicht umzusetzen. Entscheidungen werden im Verstand gefällt oder intuitiv umgesetzt.

Macht Konsum glücklich?

Menschen sind gemacht, um geliebt zu werden – Dinge, um gebraucht zu werden. Was hat dieses Zitat von Dalai Lama mit Sichtbarkeit und Werbung zu tun? Viel. Aber zuerst noch kurz zur Grundlage: Wir tendieren dazu, materiellen Dingen zu viel Wert zu geben. Wie zeigt sich das? Beispielsweise so, dass wir denken, der Konsum mache uns glücklich. Das ist aber nie der Fall – weder dann, wenn du dir selber etwas Materielles kaufst, noch dann, wenn du etwas solches verschenkst. Freude an etwas Materiellem zu haben, ist in Ordnung – aber das hat nichts mit Glücklichsein zu tun.

Wie sind Sie auf uns gestossen?

Acht deiner Freunde sagen dir, dass du ins Fitnessstudio gehen solltest. Nein, ich will dir nicht sagen, dass du es nötig hättest. Nehmen wir nur mal an, dass es so war. Du hast also in letzter Zeit von acht Personen aus deinem Bekanntenkreis gesagt bekommen, dass dir der regelmässige Besuch einer «Mukibude» gut tun würde. Welcher der acht Impulse war der entscheidende. Der letzte? Nein.

Arbeit erhalten und machen

Gute Arbeitnehmer und viele Spezialisten machen ihre Arbeit. Unternehmer müssen die Arbeit zuerst erhalten, bevor sie sie «machen» können. Welche Auswirkungen hat das? Wer sich selbstständig macht oder Unternehmer wird, muss mehr können, als «nur» gut zu sein in seinem Fachgebiet. Neben vielen anderen neuen Aufgaben geht es primär darum, Arbeit in der Form von Aufträgen zu erhalten.
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