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Ganz einfach

Ein Mann fährt zu einem Blitzbesuch zu seinem Vater ins Dorf. Der Vater füttert gerade Katzen.

Der Mann sagt: „Hallo, ich bleibe nicht lang, hab eigentlich gar keine Zeit. Ich weiss nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Ich hetze mich ab und schaffe nichts, ich bin nur noch ein Nervenwrack. Woher nimmst du nur deine Ruhe?“
Der Alte kratzt sein linkes Ohr: „Mein Lieber, hör gut hin. So mache ich es – es ist ganz einfach:
Wenn ich schlafe, schlafe ich.
Wenn ich aufstehe, stehe ich auf.
Wenn ich gehe, gehe ich.
Wenn ich esse, dann esse ich.
Wenn ich arbeite, arbeite ich.
Wenn ich plane, plane ich.
Wenn ich spreche, spreche ich.
Wenn ich höre, höre ich.“

Der Mann fragt: “Was soll dieser Quatsch? Das alles mache ich doch auch und trotzdem find ich keine Ruhe?“
Der Alte kratzt sein linkes Ohr und sagt: „Mein Lieber, hör gut hin. Du machst es alles etwas anders: Wenn du schläfst, stehst du schon auf, wenn du aufstehst, gehst du schon. Wenn du gehst, dann isst du schon. Wenn du isst, dann arbeitest du. Wenn du arbeitest, dann planst du schon. Wenn du planst, dann sprichst du schon. Wenn du sprichst, dann hörst du. Wenn du hörst, dann schläfst du.

In dieser Geschichte von Gerhard Schöne, einem ostdeutschen Liedermacher, steckt viel Wahrheit. Der richtige Fokus ist der Schlüssel zu vielem – zum geschäftlichen Erfolg, aber auch zu Entspannung, Gesundheit und vielem mehr.

Herzliche Grüsse
Martin Aue

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